• Leistung im Job: Wenn Verfügbarkeit mehr zählt als Wirkung

    Er war abends immer als Letzter im Büro und hat auch nachts noch auf Nachrichten reagiert. Dafür bekam er die Beförderung, nicht die Kollegin, die ihre Ergebnisse in sechs fokussierten Stunden ablieferte. Leistung im Job wird noch immer oft mit Anwesenheit verwechselt, obwohl beides selten dasselbe ist. Leistung im Job klingt oft klarer, als sie ist. Auf dem Papier...

  • Wenn Networking zur Inszenierung wird
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    "Baue dir ein Netzwerk auf" ist einer dieser Karrieretipps, die harmlos klingen und trotzdem ein Störgefühl hinterlassen. Networking im Job wird schnell zur Inszenierung, wenn Beziehungen nur noch nach Nutzen bewertet werden. Networking kann hilfreich sein. Menschen empfehlen sich, erinnern sich aneinander und geben manchmal genau den Hinweis, der beruflich weiterhilft. Schwierig wird es dort, wo Beziehungen nicht mehr einfach...

  • Sichtbarkeit im Job: Ich will einfach gute Arbeit leisten, nicht meine eigene PR-Abteilung werden
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    Gute Arbeit, die niemand bemerkt, bringt beruflich erstaunlich wenig. Sichtbarkeit im Job ist deshalb wichtig, aber sie sollte eine Folge guter Arbeit sein, nicht ihr Ersatz. Sichtbarkeit im Job ist wichtig. Aber gute Arbeit sollte sichtbar werden, weil sie gut ist. Nicht erst, wenn man sie laut genug erklärt, oft genug erwähnt oder strategisch genug platziert. Natürlich ist es...

  • Angst vor Sichtbarkeit: Warum wir uns selbst klein machen
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    Ein fremdes Foto findest du sofort schön, dein eigenes prüfst du dreimal, bevor du es zeigst. Angst vor Sichtbarkeit beginnt meistens genau an dieser Stelle. Beim doppelten Maßstab, den wir nur bei uns selbst anlegen. Angst vor Sichtbarkeit hat oft weniger damit zu tun, dass wir nichts können. Häufig beginnt sie dort, wo wir unsere eigene Arbeit, unser Aussehen...

  • Muss mein Kind das auch? Von Kursen und dem Gefühl, genug tun zu müssen
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    Ein Satz beim Abholen reicht manchmal schon, und plötzlich hast du das Gefühl, zu wenig zu tun. Kinder fördern ohne Druck heißt nicht, jedes Angebot abzulehnen, sondern ehrlicher hinzusehen, was wirklich zum eigenen Kind passt. Klavier, Schwimmen, Turnen, Kreativkurse oder Ausflüge können schön sein und wirklich gut passen. Manchmal entsteht daraus ein echtes Interesse, ein Hobby oder einfach eine schöne...

  • „Eins ist ja keins“: Warum wir bewusst zu dritt bleiben
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    „Eins ist ja keins": diesen Satz hat wohl jede Einzelkind-Familie schon gehört, halb scherzhaft, halb ernst. Bewusst nur ein Kind zu bleiben ist aber kein Kompromiss, sondern für viele Familien die Form, die wirklich passt und eine klare Entscheidung. Ein Kind kann genug sein. Nicht als Kompromiss, nicht aus Mangel und nicht als unfertiger Familienplan. Viele Eltern kennen die...

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