• Muss mein Kind das auch? Von Kursen und dem Gefühl, genug tun zu müssen
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    Ein Satz beim Abholen reicht manchmal „Wir haben jetzt mit Klavier angefangen.“ „Schwimmen machen wir auch schon.“ „Turnen ist bei uns fix am Mittwoch.“ Eigentlich ist daran nichts falsch. Kinder probieren Dinge aus. Eltern erzählen davon. Ganz normal. Und trotzdem beginnt in meinem Kopf sofort dieses kleine Rechnen: Sollten wir auch? Verpassen wir etwas? Ist das wichtig? Kommt das...

  • „Eins ist ja keins“: Warum wir bewusst zu dritt bleiben
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    „Eins ist ja keins“ So ein Satz fällt oft nebenbei. Halb scherzhaft, halb selbstverständlich. Man weiß meistens, dass er nicht böse gemeint ist. Und trotzdem bleibt etwas daran hängen. Weil darin ein Bild von Familie mitschwingt, das lange sehr vertraut war: Mit einem Kind ist es noch nicht ganz rund, mit zwei Kindern wirkt es komplett. Mehr Leben im...

  • War das jetzt alles? Warum viele Frauen mit Ende 30 mehr vom Leben wollen
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    Ich dachte, irgendwann wäre ich einfach zufriedener. Ich dachte früher, Erwachsensein würde sich irgendwann ruhiger anfühlen. Nicht perfekt, nicht sorgenfrei, aber innerlich etwas sortierter. Als würde man mit der Zeit weniger daran herumdenken, was noch besser, anders oder mehr sein müsste. Stattdessen gibt es diese Momente, in denen eigentlich nichts Besonderes passiert. Man sitzt im Auto, räumt die Küche...

  • Care-Arbeit im Familienalltag: Warum Kümmern nicht einfach nebenbei passiert
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    Care-Arbeit beginnt dort, wo Mitdenken nicht reicht Wenn ich über Mental Load im Mama-Alltag schreibe, geht es meistens um das, was im Kopf passiert. An alles denken. Vorausplanen. Erinnern. Innerlich zuständig bleiben. Das ist ein großer Teil des Familienalltags, aber es ist nicht das ganze Bild. Care-Arbeit geht noch weiter. Sie ist nicht nur das Denken an Bedürfnisse, sondern...

  • Mental Load in der Partnerschaft: Warum selbst das Gespräch so schwer ist
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    Ich weiß, wie es theoretisch gehen müsste. Ich weiß im Prinzip, wie Mental Load in der Partnerschaft fairer verteilt werden könnte. Man müsste nicht nur einzelne Aufgaben abgeben, sondern ganze Verantwortungsbereiche. Nicht: „Kannst du bitte schnell das machen?“, sondern: „Dieser Bereich liegt jetzt wirklich bei dir.“ Man müsste nicht ständig erinnern, nicht im Hintergrund mitdenken, nicht kontrollieren, ob alles...

  • Fernsehen in den Ferien: Weniger Bildschirmzeit ohne täglichen Kampf

    Wenn die Fernbedienung schon vor dem Frühstück Thema ist. Am Wochenende fragt mein Kind manchmal nach Fernsehen, bevor ich innerlich überhaupt richtig wach bin. Er steht früh auf, ich gehe oft zu spät ins Bett, und diese Kombination ist im Familienalltag ungefähr so stabil wie ein Bauklotzturm neben einem fast Vierjährigen. Man weiß, es kann kurz gut gehen. Aber...

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